© Musikzug Eltmannshausen 2012 - 2018 (c) H.G. Dilchert
Wieder   waren   es   Männer   der   ersten   Stunde,   wie   Braun,   Diete   und   Buschbaum,   die   sich   engagiert   einsetzten,   um   den   Verein   neu   zu formieren,   so   dass   er   im   Jahr   1964   mit   23   Mitgliedern,   meist   neu   hinzugekommene   Jugendliche,   wieder   in   die   Öffentlichkeit   treten konnte.    Mit   Spenden   aus   dem   Dorf   und   Zuschüssen   der   Feuerwehr   und   der   Gemeinde   konnte   der   Spielmannszug   weiter   ausgebaut   werden. Durch     intensives     Bemühen     aller,     vor     allen     Dingen     des     Stabführeres     Wilhelm     Buschbaum,     war     es     möglich,     am     3. Landeswertungsspielen   in   Alsfeld   als   einziger   Zug,   der   ohne   Schlagzeug   und   Lyra   auftrat,   eine   Bronze   Medaille   zu   erringen.   Als Konsequenz   daraus,   wurden   Schlagzeug,   Becken   und   Lyra   angeschafft.   Gleichzeitig   durchbrach   der   Spielmannszug   die   alte   Tradition der   bisherigen   Marschmusik.   Es   wurde   die Amboß-Polka   eingeübt,   die   in   der   Öffentlichkeit   nach   anfänglicher   Skepsis   der   Spielleute, mit    Erfolg    aufgeführt    wurde.    Im    Jahre    1967    konnte    eine    weitere    Medaille    errungen    werden,    eine    Silbermedaille    beim    4. Landeswertungsspielen in Flieden.    Auf   diese   Erfolge   waren   die   Spielleute   natürlich   sehr   stolz,   allerdings   ließ   die   damalige   Spielweise   eine   Weiterentwicklung   nicht mehr   zu   und   man   wollte   auch   andere Arten   der   Musik   kennenlernen.   Durch   einen   Hinweis   von   Karl   Braun,   konnte   dann   Hans-Dieter Auel   als   Übungsleiter   gewonnen   werden.   Dieser   organisierte   den   Übungsbetrieb   völlig   um.   Es   wurden   nun   nicht   mehr   nur   die   alten Parademärsche    gespielt.   Auel    verlagerte    den    Schwerpunkt    auf    Harmoniemusik,    die    nach    Noten    gespielt    wurde.    Dies    führte anfänglich   zu   einer   Krise   der   Musiker,   die   sich   jedoch   nach   einer   Eingewöhnungsphase   rasch   legte.   In   diesem   Jahr   wurde   Wilhelm Buschbaum vom Landesverband zum Landesstabführer gewählt.    Im   Jahre   1968   erlebten   die   Spielleute   eine   weitaus   angenehmere   Neuerung   in   ihrem   Verein.   Es   wurden   Mädchen   in   den   Zug aufgenommen   und   somit   wuchs   auch   die   Mitgliederzahl.   In   der   Folgezeit   setzte   sich   die   Konzeption   von   Hans-Dieter   Auel   mehr   und mehr   durch   und   so   konnten   auch   die   neu   eingeübten   Stücke,   wie   Walzer,   Polkas   und   andere   Konzertarrangements   endgültig   in   das Repertoire   aufgenommen   werden.   Im   kommenden   Jahr   (1969)   fand   das   6.   Landeswertungsspielen   statt,   diesmal   in   Eltmannshausen, gleichzeitig verbunden mit einem Kreiswertungsspielen, bei dem erstmals eine Goldmedaille errungen wurde.    Nachdem   in   1970   auf   20   Jahre   Spielmannszug   zurückgeblickt   werden   konnte,   wechselte   die   Spitze   des   Vereins,   Wilhelm   Buschbaum legte   sein Amt   als   Stabführer   aus   gesundheitlichen   Gründen   nieder. An   seine   Stelle   trat   nun   Gerhard   Schilderoth,   der   dem   Verein   seit der Gründung angehörte.
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Vereinsgeschichte  
© H. G. Dilchert 2012-2018
Wieder   waren   es   Männer   der   ersten   Stunde,   wie   Braun,   Diete   und Buschbaum,    die    sich    engagiert    einsetzten,    um    den    Verein    neu    zu formieren,   so   dass   er   im   Jahr   1964   mit   23   Mitgliedern,   meist   neu hinzugekommene    Jugendliche,    wieder    in    die    Öffentlichkeit    treten konnte.    Mit   Spenden   aus   dem   Dorf   und   Zuschüssen   der   Feuerwehr   und   der Gemeinde   konnte   der   Spielmannszug   weiter   ausgebaut   werden.   Durch intensives   Bemühen   aller,   vor   allen   Dingen   des   Stabführeres   Wilhelm Buschbaum,   war   es   möglich,   am   3.   Landeswertungsspielen   in   Alsfeld als   einziger   Zug,   der   ohne   Schlagzeug   und   Lyra   auftrat,   eine   Bronze Medaille    zu    erringen.    Als    Konsequenz    daraus,    wurden    Schlagzeug, Becken      und      Lyra      angeschafft.      Gleichzeitig      durchbrach      der Spielmannszug   die   alte   Tradition   der   bisherigen   Marschmusik.   Es   wurde die   Amboß-Polka   eingeübt,   die   in   der   Öffentlichkeit   nach   anfänglicher Skepsis   der   Spielleute,   mit   Erfolg   aufgeführt   wurde.   Im   Jahre   1967 konnte   eine   weitere   Medaille   errungen   werden,   eine   Silbermedaille beim 4. Landeswertungsspielen in Flieden.    Auf   diese   Erfolge   waren   die   Spielleute   natürlich   sehr   stolz,   allerdings ließ   die   damalige   Spielweise   eine   Weiterentwicklung   nicht   mehr   zu   und man   wollte   auch   andere   Arten   der   Musik   kennenlernen.   Durch   einen Hinweis   von   Karl   Braun,   konnte   dann   Hans-Dieter Auel   als   Übungsleiter gewonnen   werden.   Dieser   organisierte   den   Übungsbetrieb   völlig   um.   Es wurden   nun   nicht   mehr   nur   die   alten   Parademärsche   gespielt.   Auel verlagerte    den    Schwerpunkt    auf    Harmoniemusik,    die    nach    Noten gespielt   wurde.   Dies   führte   anfänglich   zu   einer   Krise   der   Musiker,   die sich   jedoch   nach   einer   Eingewöhnungsphase   rasch   legte.   In   diesem Jahr      wurde      Wilhelm      Buschbaum      vom      Landesverband      zum Landesstabführer gewählt.    Im   Jahre   1968   erlebten   die   Spielleute   eine   weitaus   angenehmere Neuerung     in     ihrem     Verein.     Es     wurden     Mädchen     in     den     Zug aufgenommen    und    somit    wuchs    auch    die    Mitgliederzahl.    In    der Folgezeit   setzte   sich   die   Konzeption   von   Hans-Dieter   Auel   mehr   und mehr    durch    und    so    konnten    auch    die    neu    eingeübten    Stücke,    wie Walzer,    Polkas    und    andere    Konzertarrangements    endgültig    in    das Repertoire   aufgenommen   werden.   Im   kommenden   Jahr   (1969)   fand   das 6.      Landeswertungsspielen      statt,      diesmal      in      Eltmannshausen, gleichzeitig    verbunden    mit    einem    Kreiswertungsspielen,    bei    dem erstmals eine Goldmedaille errungen wurde.    Nachdem   in   1970   auf   20   Jahre   Spielmannszug   zurückgeblickt   werden konnte,   wechselte   die   Spitze   des   Vereins,   Wilhelm   Buschbaum   legte sein   Amt   als   Stabführer   aus   gesundheitlichen   Gründen   nieder.   An   seine Stelle   trat   nun   Gerhard   Schilderoth,   der   dem   Verein   seit   der   Gründung angehörte.
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